Impromptu Networking: Ein Spiel um in der Gruppe und im Thema ankommen

Inpromptu Networking – das Kennenlern-Spiel für große Gruppen

Inpromptu Networking geht so: zu zweit zusammen kommen. Jeder beantwortet 2 Minuten eine Frage. Neuen Partner suchen. Drei Mal wiederholen.Gute Fragen betreffen deine Motivation hier zu sein, deine Motivation am Thema zu arbeiten und was du brauchst.

Inpromptu Networking – das Kennenlern-Spiel für große Gruppen

Dieses Spiel ist toll, weil es gut für große Gruppen funktioniert. Man lernt sich gut kennen und kommt schnell zu tiefgehenden Gesprächen.  Ziel ist es, die persönlichen Hintergründe, Motivationen und Erfahrungen der anderen Teilnehmer*innen kennen zu lernen. Man steigt sozusagen schon beim Kennenlern-Spiel tief in das Thema der Veranstaltung ein. Ich schlage hier eine Variante des Spiels vor, in der man Musik einsetzt. Das macht das Spiel heiter. Gerade in großen Gruppen kann man nach einiger Zeit beobachten, wie der normalen Laufschritt immer mehr in ein Tänzeln übergeht. Man kann die Musik aber auch weg lassen. Das ganze ist mit 15-20 Minuten auch ein sehr schnelles Spiel.

So funktioniert das Kennenlern-Spiel:

Spiele Musik ab und bitte die Teilnehmer*innen durch den Raum zu laufen. Lass die Musik ruhig eine gute Minuten laufen. Wenn die Musik ausgeht, sollen alle in Zweier-Gruppen zusammen kommen. Jetzt stellst du der Gruppe eine Frage. Jede Person hat nun zwei Minuten Zeit ihrem Gegenüber etwas zu der Frage zu erzählen. In großen Gruppen solltest du die Frage gut sichtbar auf ein Flipchart schreiben oder ausgedruckt austeilen. Wenn die insgesamt vier Minuten um sind, schaltest du die Musik wieder an. Alle laufen wieder rum. Man spielt üblicherweise drei Runden.

Die richtigen Fragen stellen ist das A und O:

Das Kennenlern-Spiel steht und fällt mit guten Fragen. Mit den Fragen verfolge ich meistens drei Ziele:

  1. Das man sich kennen lernt.
  2. Das man in das Thema einsteigt.
  3. Das man ein gutes und interessantes Gespräch hat.

Es gibt viele gute Arten die Fragen zu stellen.. Ich strukturiere es meistens so:

  • Was ist dein persönlicher Bezug zum Thema?
  • Was ist dein persönlicher Bezug zu der Veranstaltung?
  • Was denkst du müssen wir beachten, dass es gut wird?
  • Was willst du selber mitbringen oder beitragen?

Wenn man die Fragen ausformuliert, könnten sie so aussehen:

  • Wie bist du zu unserem heutigen Thema gekommen?
  • Wann bist du in der Vergangenheit mit dem Thema in Berührung gekommen?
  • Welche Rolle spielt das Thema in deinem Leben?
  • Welche Bedeutung hat das Thema für dich?
  • Warum hast du dich für diese Veranstaltung angemeldet?
  • Was sollten wir heute aus deiner Sicht erreichen?
  • Was wäre das beste Ergebnis, das du dir vorstellen kannst?
  • Für mich hat sich der Besuch der Veranstaltung gelohnt, wenn …
  • Die Zeit ist für mich gut genutzt, wenn …
  • Worauf müssen wir als Gruppe achten, damit wir unserem Ziel näher kommen?
  • Ich befürchte, dass uns folgendes daran hindern könnte gut zusammen zu arbeiten …
  • Um gut zusammen zu arbeiten sollten wir alle darauf achten, dass …
  • Was willst du selber mitbringen, damit wir unserem Ziel näher kommen?

Zuschreibung:

Das Kennenlern-Spiel ist eine Variante aus dem wunderbaren Methodenkoffer Liberating Structures, das ich wärmstens empfehlen will. Die Variation mit der Musik habe ich von Tobi von Quäntchen&Glück.

Welche Musik soll ich nutzen?

Die Variante beim rumlaufen Musik zu spielen ist wirklich belebend für Gruppen. Ich kann es empfehlen, besonders für große Gruppen. Hier eine kleine Playlist, die in meinen Workshops für Freude gesorgt hat. Die Tunes von Batman, Pink Panther und co machen einfach zu viel Spaß beim Herumlaufen und man kommt nicht drum herum etwas zu tanzen.

Alternative

Ein Spiel was ähnlich „sicher“ ist und auch für große Gruppen funktioniert ist Gemeinsamkeiten Dreieck.