Das Kennenlernspiel mit Aufstellung und Humor

Das Sockenspiel

Ein Kennenlernspiel mit Aufstellungen

Wir spielen das Sockenspiel wenn sich Teilnehmer kennenlernen sollen um schnell produktiv miteinander zu werden. Durch eine Aufstellung können Teilnehmer Gemeinsamkeiten finden um Gesprächsstoff für die Pausen zu sammeln. Das Spiel ist auch ein gutes Kennenlernen für große Gruppen. Die Beispiele zur Erklärung des Spiels machen Spaß und sorgen für Heiterkeit. Ich nutze das Spiel auch gerne um Teilnehmern zu zeigen, dass man nicht nur als Profi im Seminar ist, sondern immer auch als ganz normaler Mensch – der Socken trägt wie alle anderen auch.

 

So funktioniert die Aufstellung:

Man stellt die Teilnehmer wie ein Balkendiagram im Raum auf. Durch die Aufstellung werden persönliche oder fachliche Hintergründe von allen für alle sichtbar werden. Es gibt zwei verschiedene Anordnungen:

Schritt 1: Aufstellung in einer Linie

Alle Teilnehmer stellen sich in einer Linie auf. Damit alle Teilnehmer das Prinzip verstehen, starte ich mit einem einfachen Beispiel: Die Teilnehmer sollen sich nach ihrer Sockenlänge sortieren. An einem Ende der Linie stehen Leute mit langen Socken, am anderen Ende Leute mit kurzen Socken (oder keinen Socken). Dazwischen sollen sich alle anderen Teilnehmer einordnen. Wenn alle das Prinzip verstanden haben kommen Fragen, die für das Kennenlernen der Teilnehmer relevant sind:
+ Aufstellung nach Jahren der Betriebszugehörigkeit
+ Jahre Erfahrung mit einer bestimmten Technologie / Vorgehen
+ Anzahl gesprochener Sprachen
+ …

Schritt 2: Aufstellung in Grüppchen

Im nächsten Schritt versucht man durch eine Aufstellung Gemeinsamkeiten bei Teilnehmern zu finden. Dazu formen die Teilnehmer kleine Grüppchen. Im ersten Beispiel lässt man Teilnehmer die kleinen Grüppchen nach Sockenfarben bilden. Alle mit roten Socken finden sich in einer Gruppe zusammen, alle mit schwarzen in einer anderen. Ist das Prinzip verstanden bilden sich die Gruppen nach relevanten Fragen für das Kennenlernen:
+ In Gruppen nach Ausbildung aufstellen
+ Abteilung
+ Lieblingsmusikrichtung
+ ….

Was sind gute Kennenlern-Fragen?

Am meisten Spaß macht das Spiel, wenn der Moderator das richtige Maß an persönlichen Fragen findet. Eine Aufstellung nach „Jahre Erfahrung mit Microsoft Word“ ist zu langweilig. Grüppchen nach „Welche Drogen hast du schon mal probiert“ für die meisten Workshops zu persönlich. Gute Fragen können sein:

  • Welche Sprachen sprichst du?
  • Wir lang war deine Anreise?
  • Welche Farbe trägst du am liebsten?
  • Dein letztes Urlaubsziel?
  • Erster Berufswunsch als Kind?
  • Wir oft am Tag checken Sie Ihre E-Mails?
  • Was sind Ihre Lieblingswebsites?
  • und viele andere

Eine große Auswahl an Fragen findest du hier.

 

Moderation des Kennenlernspiels

Bei dem Kennenlernspiel muss man richtig sauber anmoderieren. Wenn man das Startsignal erst einmal gegeben hat werden alle Teilnehmer rumrennen und versuchen den richtigen Platz für sich zu finden. Teilnehmer, die das Spiel dann noch nicht verstanden haben sind verloren und stören die Geschwindigkeit und den Spaß des Spiels. Deswegen ist es sehr wichtig, bei jeder Aufstellung ein Beispiel zu geben und auch klar zu sagen, wie die Linien sich aufzustellen haben und an welchem Ende wer steht.

Stehen die Teilnehmer erst einmal an ihrem Platz gehe ich meistens rum und lasse einige Teilnehmer noch ihre Antwort geben. So lernen Teilnehmer auch Fakten über andere, die weit weg von ihnen stehen. Es geht ja um das Kennenlernen.

So klappt die Austellung ohne Chaos:

Ich mache für jeden der beiden Schritte immer zuerst das Beispiel mit der Sockenlänge, bzw. Sockenfarbe. Die Antworten sind bei Socken einfach immer sehr eindeutig (jeder kennt seine Sockenfarbe oder kann nachsehen) – so hat jeder Zeit das Prinzip der Aufstellung zu verstehen. Vorher mache ich oft „Applaus für alle„. Wenn noch mehr Zeit ist wähle ich „Das Portrait Spiel„, ein kreatives und ausführlicheres Kennenlernspiel.

Bald erhältlich als Buch

 

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