Ein Gruppenspiel für Jugendliche und Erwachsene

Gordischer Knoten Gruppenspiel

  Gordischer Knoten – Das Gruppenspiel für Jugendliche und Erwachsene

Worum gehts:

Das Gruppenspiel ist sehr leicht zu erklären, deswegen nutze ich es gerne ohne Vorbereitung. Man kann Gruppen von 8 bis zu 99 Teilnehmer auf einmal damit aufwärmen. Bei dem Spiel gibt es viel Körperkontakt, was bei Jugendlichen für Spaß sorgt, aber bei Erwachsenen oft ungewohnt ist. Mit Erwachsenen mache ich das Gruppenspiel spät bei mehrtägigen Veranstaltungen, wenn die Teilnehmer Gruppenspiele gewöhnt sind. (Ist dir das Spiel zu heikel empfehle ich dir Jeder fängt jeden oder die Marshmallow Challenge).

 

So funktioniert’s:

Man spielt das Spiel in einer Gruppe von 8 bis 20 Teilnehmern. Die Spieler stehen im Kreis und schließen ihre Augen. Dann greifen sie in die Mitte und „jede Hand greift eine andere“, so dass jeder Spieler in jeder Hand genau eine fremde Hand hält. Es ist wichtig kurz zu erwähnen, dass man pro Hand nicht 2 andere Hände halten sollte – dann geht es nicht auf.
Erst jetzt öffnen Teilnehmer ihre Augen. Ziel des Spiels ist es, den entstandenen „Knoten aus Armen“ zu lösen. Dafür steigen Spieler unter- und übereinander, drehen sich – und sind ganz schön am knobeln. Es ist zu keinem Zeitpunkt erlaub ein Händepaar zu lösen.

 

So funktioniert’s für große Gruppen:

Sind mehr als 20 Teilnehmer im Raum, sollte man die Gruppen einfach halbieren und zwei Kreise bilden. Ist ein der Untergruppen früh fertig, kann man sie einfach noch einen Knoten bilden lassen.

 

Worauf muss man achten:

Der Sage nach hat Alexander der Große von einem Orakel die Aufgabe bekommen, einen „gordischen Knoten“ zu entflechten – und ihn kurzerhand mit dem Schwert durchgetrennt. Gerade bei großen Gruppen sollte man darauf achten, dass der Knoten nicht zu kompliziert ist, weil die Teilnehmer dann frustrieren. Mach es wie Alexander der Große: Steckt eine Gruppe fest, muss man als Moderator ein einziges Händepaar lösen. Dann ist der Knoten schnell entflechtet. Die Anekdote kommt auch immer gut. (Eher bei Erwachsenen als bei Jugendlichen)

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